Matthias Lehmann (06/12 - heute)

Geb.-Datum: 28.05.1983

Geburtsort: Ulm /D

Nationalität:

Im Alter von vier Jahren hat er bei den Bambini des VfL Ulm mit dem Fußballspielen begonnen und ging mit acht Jahren zum SSV Ulm 1846, wo er in den Nachwuchsmannschaften von der D-Jugend bis hinauf zur A-Jugend gespielt hat.
Sein Zweitliga-Debüt gab er am 17. März 2001 im Spiel der Ulmer gegen Rot-Weiß Oberhausen. Lehmanns Bundesliga-Einstand folgte am 1. November 2003, nachdem er zwischenzeitlich zum TSV 1860 München wechselte, im Heimspiel gegen den VfL Bochum.

Lehmann hat mit vierzehn Jahren seine ersten Länderspiele in der U15-Nationalmannschaft absolviert und konnte in insgesamt neun Spielen zwei Treffer erzielen. Später hat er sowohl für die U16- als auch für die U17-Auswahl insgesamt sechzehn Spiele bestritten. wobei ihm ein weiteres Tor gelang. Weiteren vierzehn Spielen in der U18-Nationalmannschaft folgten fünfzehn Einsätze in der U20 und ein Treffer. Mit der U-21, für die bisher (Stand 24. September 2005) in zehn Spielen drei Tore schoss, krönte er seine bisherige Nationalmannschaftskarriere und qualifizierte sich für die EM-Endrunde 2006.

Laut des Sportmagazins Kicker war er der beste Spieler der 2. Bundesliga im defensiven Mittelfeld der Saison 2004/05. Beim TSV 1860 München war er mit 22 Jahren der jüngste Kapitän in der Geschichte des Vereins. Er konnte dann aber in der Saison 2005/06 nicht mehr an die früheren Leistungen anknüpfen. Am 19. Juli 2006 wechselte Lehmann zum Bundesligaaufsteiger Alemannia Aachen. Dort entwickelte sich „Matze“ Lehmann zum Leistungsträger und Stammspieler im defensiven Mittelfeld.

Alemannia Aachen verlängerte seinen mit der Saison 2008/09 auslaufenden Vertrag nicht. Zur Saison 2009/10 wechselte Matthias Lehmann zum FC St. Pauli und erhielt einen Zweijahresvertrag, den er im Dezember 2010 vorzeitig bis 2013 verlängerte.
Am 22. Bundesligaspieltag der Saison 2010/11 sorgte er für Aufsehen, als er und Borussia Mönchengladbachs Igor de Camargo sich leicht mit den Köpfen berührten. Lehmann ließ sich fallen und suggerierte dem Schiedsrichter somit einen Kopfstoß von de Camargo, der vom Schiedsrichter auch mit roter Karte vom Platz geschickt wurde.

Jedoch verkündete Lehmann in einem Interview nach Abpfiff über die betreffende Szene: „De Camargo hat mich berührt, ganz klar. Natürlich bleibe ich nicht stehen. Ich wäre dumm, wenn ich so ein Geschenk nicht annehmen würde“.
Zur Saison 2011/12 wechselte Lehmann zu Eintracht Frankfurt und unterschrieb dort einen Dreijahresvertrag. Zunächst hatte er einen Stammplatz unter Trainer Armin Veh, verlor diesen jedoch nach einigen Spieltagen.

Zur Saison 2012/13 verpflichtete der 1. FC Köln Lehmann. Im Gegenzug wechselte Martin Lanig nach Frankfurt. In Köln trifft er auf Holger Stanislawski, der ihn bereits beim FC St. Pauli trainierte.

 

Stand: Juni 2012
Quellen: Im Zeichen des Geißbocks - Verlag Die Werkstatt

Als der Geißbock Moped fuhr - Verlag Die Werkstatt

Wilkipedia

 

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