Sascha Riether (07/11 - 07/12)

Geb.-Datum: 23.03.1983

Geburtsort: Lahr /D

Nationalität:

Sascha Riether war vor seinem Wechsel im Juli 1998 zu der B-Jugend des SC Freiburgs in den Jugendmannschaften des FV Kuhbach (heute SC Kuhbach-Reichenbach) und Offenburger FV tätig. 2002 wurde er in die Profimannschaft des SC Freiburg geholt. 2002/03 gab er am 1. Spieltag der 2. Bundesliga sein Debüt im Profifußball. Beim 1:0-Auswärtssieg gegen Alemannia Aachen agierte der Jungspieler über die gesamte Spielzeit. Schnell gelang ihm der Durchbruch bei den Breisgauern. Riether wurde sowohl im rechten Mittelfeld als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt. Am Ende seiner ersten Profisaison stieg er mit dem SCF in die erste Bundesliga auf.

2003/04 war Riether einer der Leistungsträger, die den Klassenerhalt in der Bundesliga ermöglichten. Am 2. August 2003 (1. Spieltag) erzielte der Mittelfeldspieler bei seinem Erstligadebüt den zwischenzeitlichen Ausgleich bei der 1:4-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen. Es war sein erster Profitreffer überhaupt. Im Folgejahr stiegen die Freiburger wieder in die 2. Liga ab und der Mittelfeldallrounder ging diesen Gang mit. Nachdem er mit dem SC Freiburg zweimal als Tabellenvierter den Wiederaufstieg in die Bundesliga verpasst hatte, verließ Sascha Riether die Breisgauer trotz eines bis 2009 laufenden Vertrags.

Seit 2007 - von Beginn an als Stammspieler - spielt er für den VfL Wolfsburg und kam - unter Trainer Felix Magath - überwiegend auf der rechten Verteidigerposition zum Einsatz. In seiner ersten Saison erreichte die Mannschaft Platz 5 und damit die Qualifikation für den UEFA-Pokal-Wettbewerb. Im Jahr darauf wurde der VfL sogar erstmals in der Vereinsgeschichte deutscher Meister und brachte Riether damit den ersten Titel seiner Karriere. In diesen beiden wie auch in den folgenden beiden Jahren gehörte der Badener immer zum Stamm der Wolfsburger Mannschaft.

Im Juli 2011 gab der 1. FC Köln die Verpflichtung Riethers vorbehaltlich noch zu klärender Vertragsdetails bekannt. Von Beginn an konnte sich Riether im defensiven Mittelfeld, meist neben Martin Lanig, einen Stammplatz erarbeiten. Am 25. März 2012 (27. Spieltag) bestritt er bei der 1:6-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund seine zweihundertste Bundesligapartie.

Nach dem Abstieg des 1. FC Köln spielte er in den Planungen vom neuen Trainer Holger Stanislawski keine Rolle mehr, weshalb ihm nahe gelegt wurde sich einen neuen Verein zu suchen. Anfang Juli wurde Riether für die Saison 2012/13 an den englischen Erstligisten FC Fulham ausgeliehen, der sich außerdem noch eine Kaufoption sicherte.

Am 23. Oktober 2002 debütierte Riether in der U-20-Nationalmannschaft bei der 1:2-Niederlage gegen England in Dessau. Riether spielte 20 Mal in der U-21-Nationalmannschaft, führte diese zeitweilig als Mannschaftskapitän an und nahm mit ihr an der Europameisterschaft 2006 teil. Am 6. August 2010 nominiert, kam er am 11. August in Kopenhagen im Test-Länderspiel gegen Dänemark mit Einwechslung in der 56. Minute für Andreas Beck zu seinem A-Länderspiel-Debüt. Bundestrainer Löw nominierte Riether für die zwei Qualifikationsspiele der Fußball-Europameisterschaft 2012 gegen Belgien und Aserbaidschan. Im zweiten Spiel durfte Riether die gesamte Spielzeit durchspielen. Dort setzte ihn Trainer Jogi Löw auf der rechten Außenverteidigerposition ein. Die Mannschaft des DFB gewann gegen Aserbaidschan 6:1 in Köln.

 

Stand: Juli 2012
Quellen: Im Zeichen des Geißbocks - Verlag Die Werkstatt

Als der Geißbock Moped fuhr - Verlag Die Werkstatt

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