Die schlimmsten Fehleinkäufe des 1. FC Köln

Vladan Grujic

2004/05

Rolf-Christel Guié-Mien

2004 - 2006

 Vassilios Tsiartas

2004 - 2005

Ein Flop, den sich Manager Andreas Rettig auf die Fahne schreiben darf, auch wenn der FC für ihn keine Ablöse zahlen musste. Auch er kam ablösefrei, sorgte aber mit überaus hektischen Auftritten auf den Kölner Rängen für blankes Entsetzen. Kam im Rentenalter, aber als Europameister zum FC. Ein gutes Spiel, danach Bewegungsabläufe wie ein Opa.

Uwe Fuchs

1991-1993

Baykal Kulaksizoglu

2006 - 2007

Roland Benschneider

2004 - 2006

Ein Wandervogel, der auch in Köln Station machte. Der Stürmer traf vier Mal.

 

Nach solidem Start spielte er in Köln keine Rolle mehr. Kurzum: Fehleinkauf für 250.000 Euro.

 

Außer Roten Karten brachte Benschneider in Köln gar nichts. Naja, die Kopfbälle waren noch o.k., aber für die 200.000 Euro hätte man auch einen neuen Rasen verlegen können.

Ivica Grlic

2000 - 2001

Mustafa Dogan

2003 - 2004

Georgi Donkov

1998 - 2001

Kam ablösefrei, brachte 125.000 Euro - zu wenig Schmerzensgeld. Verließ das sinkende Schiff nach dem Abstieg, den er maßgeblich mitverursacht hatte. Ein Stürmer, der keiner war, der personifizierte Chancentod. 500.000 Euro in den Wind geschossen.

Evanilson

 2005 - 2006

Salvatore Gambino

2006 - 2008

Dimitrios Grammozis

2005 - 2006

Nach drei Spielen und einem halben Jahr Gehaltszahlungen ging der Brasilianer in seine Heimat zurück. Galt als großes Talent, gilt nun als kleiner Hektiker. Wenigstens musste der FC keine Ablöse zahlen. Sollte für Stabilität im Mittelfeld sorgen. Immerhin war der Grieche so stabil, nach einem Jahr wieder zu verschwinden.

Jörg Heinrich

2003 - 2004

Sebastian Helbig

2002 - 2004

Serhat Akin

2007

Kam als Champions-League-Sieger, verließ den FC ohne Marktwert. Stürmer, der in zwei Jahren keinen Treffer erzielte.
 
Sieben Spiele, ein Tor und ein paar Dribblings - viel zu wenig.
 

Bernt Haas

2006 - 2007

Andre Oliveira

2006 - 2008

Ralf Hasenhüttl

1998 - 2000

Setzte keine Akzente, die die 350.000 Euro Ablöse gerechtfertigt hätten. 700.000 Euro für zehn Spiele, hat nichts gebracht.

Der Österreicher kam für 200.000 Euro, wurde nach zwei Jahren nach Fürth verschenkt - zum Glück für den FC.

Andrzej Kobylanski

1993

Kostas Konstantinidis

2004 - 2005

Pekka Lagerblom

2006 - 2007

Ein Tor ist sogar beim FC für einen Stürmer zu wenig. Viel zu teure Ergänzungskraft. Der finnische Treter pflügte nur eine Saison den Kölner Rasen um. Immerhin verdienten die Kölner an ihm 350.000 Euro, womit das Grün zumindest erneuert werden konnte.

Lilian Laslandes

2002

Anthony Lurling

2005 - 2007

Peter Madsen

2005 - 2007

Mit der Hoffnung auf viele Tore kam auch Lilian Laslandes nach Köln. Im Winter 2002 lieh der FC den französischen Mittelstürmer vom Premier-League-Klub AFC Sunderland aus. Beeinträchtigt durch Verletzungen kam Laslandes auf gerade einmal fünf Einsätze, in denen ihm kein Tor gelang. 48 Tore in 170 Spielen in der niederländischen Eredivisie waren kein schlechter Arbeitsnachweis, weshalb der FC 2005 Anthony Lurling von Feynoord Rotterdam an den Rhein lotste. Der Stürmer vergaß in Köln offenbar jedoch, wo das Tor stand. Beim VfL Bochum hatte Peter Madsen noch für manchen Torjubel gesorgt, weshalb ihn der FC 2005 für 600.000 Euro nach Köln lotste. Doch der dänische Stürmer erwies sich als Transferirrtum. Madsen blieb im FC-Dress chronisch harmlos vor dem Tor, in 21 Spielen gelang ihm kein einziges Tor.
 

Marco Reich

2001 - 2002

Imre Szabics

2005 - 2006

Christian Rahn

2004 - 2006

Der größte Fehleinkauf aller Zeiten. Sechs Millionen Mark für gar nichts. Köln verkaufte ihn nach einem Jahr für 250.000 Euro nach Bremen. Kam für 500.000 Euro - nur verletzt.
 
Kam als Nationalspieler für 150.000, ging ablösefrei in die 2. Bundesliga.

Attila Tököli

2004 - 2005

Boris Zivkovic

2006

Christian Dolberg

1995/96

Spielte bei sechs Klubs, kostete noch nie eine Ablöse - warum konnte man in Köln sehen. Ein 250.000 Euro großes Sicherheitsrisiko. Langsam, unbeweglich und trotz seiner immensen Größe (1,96 Meter) schwach in der Luft. Ein argentinisches Missverständnis.

Tiago

2007

Fabio Luciano

2007

Marc Zellweger

2001 - 2003

Tiago Fernandes Cavalcanti kam im Winter 2007 für 900.000 Euro als "Perspektivspieler" (Manager Michael Meier) zum FC. Schon bald wurde jedoch ersichtlich, dass der Brasilianer keine Perspektive in Köln hatte. Nach  nur einem halben Jahr und mageren sechs Einsätzen reichte ihn der FC ablösefrei an den brasilianischen Klub Esporte Clube Juventude weiter. Verließ den FC bei Nacht und Nebel - Sinnbild des ehrlosen Legionärs.  Der damals 29-Jährige war von Kölns Ex-Trainer Ewald Lienen vom FC St. Gallen nach Köln geholt worden, hatte den zweiten Abstieg der Bundesliga-Geschichte aber auch nicht verhindern können.

Miroslav Baranek

2000 - 2002

Darko Pivaljevic

2000 - 2002

Bjarne Goldbaek

1994 - 1996

1.500.000 Euro für 37 Spiele und 3 Tore, hat nichts gebracht. Stolze 1,5 Millionen ließ sich der FC im Sommer 2000 die Dienste von Darko Pivaljevic kosten. Der serbische Stürmer enttäuschte jedoch in allen Belangen, brachte es in zwei Jahren auf gerade einmal acht Einsätze und ein Tor.  Der Däne Bjarne Goldbaek kam 1994 von Tennis Borussia Berlin zum FC und sollte das zentrale Mittelfeld des FC verstärken. Der dreimalige Nationalspieler blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück.

Zeze

1964 - 1965

Alexander Ryschkow

1997 - 1998

Christer Fursth

1997 - 1998

Erster Brasilianer der Liga. Der Stürmer kam mit einem Bananendampfer im Kölner Hafen an, kostete 150 000 Mark. Bilanz: fünf Spiele, kein Tor. Flüchtete wegen Schnee-Allergie Kam für 1,2 Mio. Mark von Lok Moskau, leistete sich Alkohol- und Gewalteskapaden. Wurde er von einem Strafgericht zu einer Strafe von zwei Jahren auf Bewährung wegen versuchter Vergewaltigung einer 17-Jährigen verurteilt. Als große Verstärkung wurde Christer Fursth im Winter 1996/1997 in Köln vorgestellt. Nach nur neun Spielen für die Geißböcke war schnell klar, dass er den Erwartungen nicht gerecht werden konnte. So plötzlich, wie er verpflichtet wurde, so schnell verschwand er wieder aus Deutschland und ging zurück nach Schweden.

Sergiu Radu

2008 - 2009

Manasseh Ishiaku

2008 - 2011

Maniche

2009 - 2010

In Cottbus war Sergiu Radu noch gefeierter Torjäger, in Wolfsburg und Stuttgart fiel er danach durch eklatante Harmlosigkeit auf. Trotzdem holte ihn Michael Meier im Sommer 2008 für 250.000 Euro nach Köln. Der Rumäne knüpfte beim FC jedoch nahtlos an seine schlechten Leistungen an. Nach zwei Toren in 22 Spielen musste Radu das Geißbock-Trikot wieder abstreifen. Obwohl Manasseh Ishiaku beim MSV Duisburg nicht nur durch Tore (zehn in 25 Spielen) sondern auch durch Verletzungen aufgefallen war, holte der FC den Nigerianer für zwei Millionen Euro von der Wedau an den Rhein. In Kölnsorgte der bullige Stürmer dann nur noch durch Verletzungen und Disziplinlosigkeiten für Schlagzeilen. Als Champions-League-Sieger und erfahrener Nationalspieler kam der Portugiese Maniche 2009 ablösefrei von Atletico Madrid. Doch der zentrale Mittelfeldspieler hielt trotz 26 Einsätzen nicht das, was er versprach. Maniche entpuppte sich als langsam und trainigsfaul. Der Tiefpunkt war erreicht, als er im April 2010 einem Fotografen bei einem Training den Stinkefinger zeigte.

 

Stand: Oktober 2010
Quellen: Im Zeichen des Geißbocks - Verlag Die Werkstatt

Als der Geißbock Moped fuhr - Verlag Die Werkstatt

Wilkipedia, derwesten

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