Hannes Linßen

Interimstrainer: (09/91)

Geb.-Datum: 28.10.1949

Geburtsort: Wachtendonk /D

Nationalität:

Er spielte von 1968 bis 1984, mit einer Unterbrechung, für die Bundesligavereine MSV Duisburg und SC Fortuna Köln als Stürmer und Mittelfeldspieler. Sein größter Erfolg war der Einzug in das Finale um den DFB-Pokal 1983 mit der Kölner Fortuna gegen den Lokalrivalen 1. FC Köln. Das Endspiel ging jedoch im Müngersdorfer Stadion in Köln mit 0:1 verloren.

Er erhielt am 23. Januar 1971, beim Spiel Rot-Weiß Oberhausen gegen den MSV Duisburg, die erste jemals in der Bundesliga verhängte gelbe Karte - allerdings ungerechtfertigt, da der Schiedsrichter Horst Bonacker ihn mit dem eigentlichen „Sünder“ Djordje Pavlić, welcher gefoult wurde und sich daraufhin lautstark beim Schiedsrichter beschwert hatte, verwechselte.

 1984-1986 leitet Hannes Linßen das Training von Fortuna Köln. Er steigerte dabei die Leistung der Vereines, vom Tabellenplatz 11 auf Tabellenplatz 3. Aufgrund eines schlechten Startes in der Folgesaison 1986/1987 musste er jedoch seinen Posten vorzeitig räumen.

Von 1987 bis 1989 leitete er 2 Saisons vollständig für den Verein Fortuna Köln. Er erreichte dabei eine Verbesserung des Saisonplatzes von 12 auf 4. Aufgrund eines schlechten Saisonstartes 1989/1990 musste er jedoch seinen Posten räumen.

Von 1990 bis 1993 arbeitete Hannes Linßen als Co-Trainer für den 1. FC Köln. Nachdem Christoph Daum überraschend durch Erich Rutemöller ersetzt wurden war, wurde Linßen als einer seiner Co-Trainer eingestellt. In dieser Saison landete man auf einen schlechten 7. Platz. Deshalb wurde für die Folgesaison Jörg Berger als Trainer verpflichtet. Diese ebenfalls von Linßen als Co-Trainer verfolgte Saison endete mit einen guten 3. Tabellenplatz. Aufgrund anhaltender Erfolglosigkeit in der Folgesaison, wurden sowohl Trainer als auch Co-Trainer entlassen. Am Ende lag der Verein auf Platz.

Von 1993-1994 trainierte er wieder Fortuna Köln. Aufgrund eines sehr miserablen Ergebnisses mit einen 15 Tabellenplatz musste er jedoch gehen.

Von 1996 bis 1998 trainierte er den FC Gütersloh. In der ersten Spielzeit errang er den 14 Tabellenplatz und in seiner zweiten den fünften Tabellenplatz und schlitterte dabei nur knapp am Aufstieg vorbei. Am Anfang der Saison 1998/1999 kam es zu zahlreichen Abgängen von Leistungsträgern, in deren Folge die Erfolge deutlich abnahmen. Aus diesem Grund trennten sich Hannes Linßen und der FC Gütersloh einvernehmlich.

Im Jahre 1998 wurde er zum Sportdirektor des 1. FC Köln ernannt. Es folgten mehrere stürmische Jahre, inkl. einem Auf- und einen Abstieg und zahlreicher Kritik, u.a. durch die Verpflichtung eines 12-Jährigen für 8 Jahre. Aufgrund anhaltender Erfolglosigkeit trat Hannes Linßen freiwillig zurück, nachdem zwei Wochen zuvor bereits Trainer Ewald Lienen seinen Hut nehmen musste.

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