Kölner Ballspiel-Club 01         SpVgg Köln-Sülz 07         1.FC Köln 

 

 

1948

 

Es war der 13. Februar 1948, als der 1.FC Köln durch die Fusion der beiden Vereine "Kölner Ballspiel-Club 01" und der "SpVgg Köln-Sülz 07" das Licht der Welt erblickte. Bereits am 13. Juni 1948, der gerade einmal 4 Monate alte Club hatte inzwischen schon die Rheinbezirksmeisterschaft errungen, spielte man um den Aufstieg in die Oberliga West, das damalige Fußball-Oberhaus". Eine 0:1-Niederlage gegen Rhenania Würselen verhinderte den Aufstieg allerdings noch.

1950

 

 

 

Bereits ein Jahr später wurde man erneut Rheinbezirksmeister und mußte diesmal gegen TSV Bayer 04 Leverkusen um den Aufstieg kämpfen. Am 15. Mai 1949 gewann der 1.FC Köln nach einem 2:0-Hinspielerfolg auch das Rückspiel mit 3:1 und war damit in die Oberliga West aufgestiegen. Das war der Durchbruch, der 1.FC Köln war erstklassig und sollte es fortan bleiben. Sein Oberliga-Debüt gab der 1.FC Köln gegen Preußen Münster. Etwa 10.000 Zuschauer erlebten damals ein 1:1. Höhepunkt der Saison war Kölns Gastspiel ,auf Schalke' an Karfreitag 1950. Es kamen 40.000 Fußball-Anhänger, um erstmals den 1.FC Köln unter Augenschein zu nehmen - und der 1.FC Köln gewann mit 2:1.

1953

 

 

 

Am Ende seiner allerersten Oberliga-Saison 1949/50 belegte der FC den respektablen 5. Tabellenplatz. Das war mehr, als andere erwartet hatten und man sich selbst erträumte. Fortan gehörte man zu den etablierten Mannschaften der Oberliga West, wurde 50/51 Vierter, 51/52 nochmals Fünfter und 52/53 gar Vizemeister. Damit war der 1.FC Köln erstmals zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Das sollte schließlich bis zur Einführung der Bundesliga im Jahre 1963 noch insgesamt achtmal gelingen: 1953, 1954, 1958, 1959, 1960, 1961, 1962, 1963. Dabei beherrschte der FC nach dem erstmaligen Gewinn der Westmeisterschaft 1954 die Oberliga West ab 1959 vollends. Vier ununterbrochene Meisterschaften gelangen damals.

1960

 

Am 25. Juni 1960 stand der 1.FC Köln erstmals im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Im Frankfurter Waldstadion traf man vor 70.000 Zuschauern auf den Hamburger SV und verlor 2:3. Dennoch war dieses verlorene Endspiel mehr als eine Niederlage. Es war eine errungene Vizemeisterschaft und damit endgültig auch der große Durchbruch in die Elite des deutschen Fußballs.

1962

 

 

"Ich will Meister werden" - so lauteten die hochtrabenden Worte des Franz Kremer bei der Clubgründung 1948. Und 14 Jahre später sollte sich sein Traum erfüllen. Es war das 60. Deutsche Endspiel. Im Berliner Olympiastadion trafen der 1.FC Köln und der 1.FC Nürnberg aufeinander. Es war der 12. Mai 1962 und am Ende hieß es 4:0 für den 1.FC Köln. Die erste Meisterschaft war perfekt. Das siegreiche Team erwartete tags darauf ein triumphaler Zug durch Köln. Die komplette Domstadt schien auf den Beinen, stand Kopf und das Ereignis stellte sogar den Karneval in den Schatten!

1964

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Nach einer erneuten Finalteilnahme im Jahre 1963 (1:3 gegen Borussia Dortmund) startete der 1.FC Köln als großer Favorit in die erste Bundesliga-Saison 1963/64. Bestens vorbereitet marschierte man förmlich durch die erste Spielzeit der neuen Liga, deren Initiator im wesentlichen Maße FC-Boß Franz Kremer gewesen war. Gemeinsam mit Sepp Herberger hatte Kremer Jahrzehnte beharrlich an der Verwirklichung der Idee, die stärksten Klubmannschaften in einer Spitzenliga zusammenzuführen, gearbeitet. Nun endlich hatte er nach dem Erringen der ersten Meisterschaft 1962 auch dieses Ziel erreicht. Und sein FC drückte der neuen Bundesliga gleich seinen Stempel auf. Als am 24. August 1963 alles anfing, waren die Erwartungen hochgesteckt. Der 1.FC Köln gewann sein Auftaktmatch beim 1.FC Saarbrücken zwar nicht glanzvoll, aber dennoch ungefährdet mit 2:0. Wolfgang Overath war der Schütze des ersten Bundesliga-Tores für unseren FC. Von den 30 Spielen der ersten Saison mußte man lediglich zwei verloren geben, insgesamt gelangen 17 Siege und 11 Unentschieden. Mit 6 Punkten Vorsprung holte man sich überlegen die Meisterschaft. Am 9. Mai 1964 wurde der 1.FC Köln zum zweiten Mal in seiner Clubgeschichte zum Deutschen Meister gekürt!

1973

 

 

  

Am 7. November 1973 legt Oberbürgermeister Theo Burauen den Grundstein für den Neubau des Müngersdorfer Stadions. Ein Kriterium für den Neubau war zwingend vorgegeben: Die Lage der Sportarena in der Parklandschaft eines Freizeit-Erholungsgebietes. Der Baumbestand im Kölner Grüngürtel war damals rund 50 Jahre alt und im Durchschnitt 18 m hoch. Um die Bäume zu schützen und zu erhalten, wurde die gesamte Baustelle in den Innenraum des Stadion eingerichet. Laut Planungen sollte das neue Stadion 60.000 Zuschauer aufnehmen und der gesamte Zuschauerbereich sollte überdacht werden. Mit der Erfüllung dieser Forderung sollte das Müngersdorfer Stadion zur ersten 100 prozentig überdachten Arena Deutschlands werden.

1975

Der 1.FC Köln bestritt sein erstes Bundesligaspiel im neuen Müngersdorfer Stadion. Nach einer Bauzeit von nur 22 Monaten wurde das neue Stadion am 12. November 1975 von Oberbürgermeister Johan van Nes Ziegler der Öffentlichkeit übergeben. Die Begegung gegen Eintracht Frankfurt endete 3:3 unentschieden.

1978

 

 

  

Die Bundesliga-Saison 1977/78 hatte für den 1.FC Köln mit einer 1:5-Niederlage in Düsseldorf enttäuschend, ja fast blamabel begonnen. Wer hätte da wohl geglaubt, daß diese Saison zur noch bis heute erfolgreichsten aller Spielzeiten des 1.FC Köln werden sollte. Um es kurz zu machen: Was vorher nur Schalke 04 (1937) und der FC Bayern München (1969) schafften, gelang in dieser Saison auch dem 1.FC Köln. In einer Saison holt der FC das berühmte Double, schafft den DFB-Pokalsieg und den Gewinn der Meisterschaft. Genau 30 Jahre nach seiner Gründung feiert der 1.FC Köln seine größten sportlichen Triumphe!

1993 Im Februar 1993, also mit Beginn der Bundesliga-Rückrunde 92/93, erreichte der 1.FC Köln die magische Zahl des 1000. Bundesliga-Spiels.

 

1998

Das bislang bitterste Kapitel der Vereinsgeschichte schreibt sich folgendermaßen: Der 1.FC Köln war bis 1998 neben dem HSV der einzige Bundesligist, der für sich in Anspruch nehmen konnte, ununterbrochen erstklassig zu sein, denn in diesem Jahr folgte nach 34 Jahren der Abstieg in die zweite Bundesliga.

 

2000

Nach einer tollen Saison in der zweiten Bundesliga schrieb man unter Ewald Lienen zuerst Fußballgeschichte mit einem neuen Hinrundenrekord in Liga 2 (40 Punkte zur Winterpause) und stieg letztlich souverän als Zweitligameister in die erste Bundesliga auf, der man zwei Jahre lang gefehlt hatte.

 

 

2002

Trotz eines hoffnungsvollen Kaders, gespickt mit jungen Talenten und bundesligaerfahrenen Spielern, stieg der Verein mit einem Negativerfolg von 1.034 Minuten ohne eigenen Treffer letztlich verdient mit nur 29 Punkten in die zweite Liga ab.

 

 

 

2003

Mit einem neuen Rekord im deutschen Fußball mit glatten 25 niederlagenlosen Partien vom Saisonstart weg, stieg man unter Trainer Friedhelm Funkel glanzlos (aber verdient!) direkt wieder in die Bundesliga auf.

 

 

 

2004

Die bislang schwächste Bundesligasaison in der Vereinsgeschichte!! Mit nur 21 Punkten stiegen unsere Sportsleute Wessels, Cichon, Dogan, Heinrich, Schröder, Sichone, Kringe, Lottner, Scherz, Springer, Voigt, Ebbers und Voronin wieder in die zweite Liga ab und dürfen sich die Medaille "Schlechteste FC-Kicker ever!!" umhängen.

 

 

2005

Mit einem finanziellen Kraftakt und einem Zweitliga-Rekordetat wurde unter Huub Stevens der direkte Wiederaufstieg sowie die Zweitligameisterschaft erreicht, bei der Lukas Podolski mit seinen 24 Treffern auch den Torschützenkönig avancierte und trotz Zweitligaalltag zum ersten FC-Nationalspieler seit Thomas Hässler wurde.

 

 

2006

Die erste komplette Bundesligasaison unter Neu-Präsident Wolfgang Overath wurde trotz einem fast 50-Millionen-Rekordetat zum sportlichen Desaster. Erstligapleiten-Manager Andreas Rettig gab noch vor der Winterpause von alleine auf, 15-Prozent-Trainer Rapolder musste dagegen beurlaubt werden und mehr als 30 eingesetzte FC-Spieler gaben insgesamt ihre Erstligauntauglichkeit zum Besten. Jahrhunderttalent Lukas Podolski musste nach dem Wiederabstieg verkauft werden, um (wieder mal) einen Neuanfang zu starten. Ein Komplettversagen, welches deutlicher kaum mehr dokumentiert werden kann!

 

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