13.09.2010

1. Bundesliga 2010/2011 - 3.Spieltag 

1. FC Köln FC St. Pauli 1 - 0 (1 - 0)

Kölner Zittersieg! Soldo kann durchatmen

Der Abpfiff war wie ein Urknall. Die Arena bebte, die FC-Stars fielen sich um die Arme und die Klub-Bosse atmeten gaaanz tief durch. Zittersieg gegen St. Pauli. Die sportliche Katastrophe gerade noch einmal abgewendet.

Wir haben gut angefangen, mussten aber am Ende zittern. Vielleicht haben wir etwas Angst gehabt. Ich hoffe, dass uns der Sieg mehr Selbstvertrauen“, befand FC-Trainer Zvonimir Soldo. Der hatte vor dem Anpfiff ein klares Zeichen gesetzt und rasierte zum Bremen-Spiel fünf Spieler. Das prominenteste Opfer hieß Milivoje Novakovic.

Der Coach erklärte sein radikales Vorgehen so: „Ich rede hier nicht über Opfer. In den ersten zwei Spielen hat mir vieles nicht gut gefallen. Es geht hier nicht um meine Person, es geht um den 1. FC Köln.“ Der slowenische Nationalspieler erfuhr erst bei der Teambesprechung von seiner Degradierung.

Dafür machte Soldo Lukas Podolski zum neuen starken Mann. Der Nationalspieler führte sein Team als Kapitän auf den Rasen. Neben Poldi durfte Eigengewächs Christian Clemens zum ersten Mal den Rasen des RheinEnergie-Stadions betreten. Und der 19-Jährige erfrischte das Spiel.

Der FC, angeführt von einem bärenstarken Poldi, vom Anpfiff an wie aufgedreht. Es wurde kombiniert, es wurde Fußball gespielt. Und in Minute 14 zappelte der Ball im Netz des Aufsteigers.

Podolskis 31-Meter-Knaller ließ den Pfosten erzittern, der Ball prallte vor die Füße von Taner Yalcin und der Mittelfeldspieler verwandelte akrobatisch.

Die FC-Stars gaben weiter Gas. Bereits frühzeitig hätten sie den Sack zumachen können. Aber Podolski und Clemens scheiterten an der großartig haltenden FC-Leihgabe Thomas Kessler.

Doch nach der Pause begann das große Zittern. Der Schwung war weg. Die biederen Hamburger übernahmen das Kommando. Plötzlich wurde es ruhig in der ausverkauften Arena.

Nur wenn der toll aufgelegte Podolski am Ball war, kehrte der Schwung zurück. Sein Lupfer zehn Minuten vor dem Abpfiff war das Eintrittswert allein wert. Doch dann war Pauli am Drücker und hatte sogar noch Pech mit einem Abseitstor in den letzten Sekunden.

 

Hier findet ihr die Statistik zum Spiel

 

So spielte der FC: Mondragon90´ – Andrezinho, Geromel, Pezzoni, Ehret84´ –  Petit, Yalcin37´85 min.(81. Lanig), Jajalo 85 min.(70. Matuschyk) – Freis, Podolski, Clemens85 min. (76. Ionita89´)
 

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